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„Yoga ist jener innere Zustand, in dem seelisch-geistige Vorgänge zur Ruhe kommen“. 
(2. Yoga-Sutre, Patanjali)

 

Hatha Yoga (Sanskrit: हठयोग) ist der körperorientierte Teil des Yoga. Ha (ha) heißt "Sonne", Tha (ṭha) heißt "Mond".
"Yoga" heißt "Einheit/Harmonie". Hatha Yoga ist die Harmonisierung der beiden Grundenergien in unserem System, der aktivierenden, wärmenden und der aufbauenden, kühlenden Energie.


Die fünf Säulen des Hatha Yoga

Asanas (Yoga Stellungen)
Asanas sind Körperübungen, bei denen eine bestimmte Körperhaltung eine zeitlang ruhig gehalten wird. Dadurch werden die inneren Selbstheilungskräfteaktiviert, der Körper gestärkt und der Geist ruhig und zentriert.

Pranayama (Atem Übungen)
Die Atmung ist ein Spiegel unserer körperlichen und geistigen Verfassung. Durch bewusste Atem-Techniken, Training und Steuerung des Atems kann man die eigene Gemütsverfassung und den Geisteszustand wirkungsvoll in eine positive Schwingung bringen. Atemtechniken wirken heilsam auf Körper, Geist und Seele.

Shavasana (Tiefenentspannung)
Während der Tiefenentspannung werden systematisch alle Teile des Körpers und des Geistes entspannt. Dabei werden Stresshormone abgebaut und Glückshormone ausgeschüttet. Der Kreislauf kommt zur Ruhe, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Magenprobleme, Verdauungskrankheiten und anderen Krankheiten wird vorgebeugt. Geistige Klarheit und innere Ausgeglichenheit erfolgen automatisch.

Richtige Ernährung
Zum Hatha Yoga gehört auch eine gesunde und leicht verdauliche Ernährung. Dabei geht es vor allem darum, mit der Nahrungsaufnahme möglichst viel positive Energie und Kraft aufzunehmen. Yogische Ernährung ist deshalb sattwig: Sie ist rein vegetarisch und besteht hauptsächlich aus frischen, unbehandelten Lebensmitteln.

Positives Denken und Meditation
Unsere Gedanken sind die Quelle aller manifesten Erscheinungen und Erfahrungen. Darum gehört zum Hatha Yoga auch die bewusste Steuerung des Denkens. Im Hatha Yoga lernt man durch Entspannung, [Konzentration] und positive Affirmationen, seinen Geist positiv zu stimulieren. Positive Gedanken erzeugen positive Schwingungen und schließlich glückliche, gesunde und freudige Lebenserfahrungen. Meditation hilft uns, den Geist zur Ruhe zu bringen und zu lernen, ihn gezielt in eine bestimmte Richtung zu lenken, um damit die Ereignisse in unserem Leben positiv zu nutzen. (vgl. Yoga Vidya Sukadev)

Erzähl es mir und ich vergesse,
zeig es mir und ich erinnere,
lass es mich tun und ich verstehe.
Konfuzius 554 v. Chr